Geschichte
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| 1928 | Der Kunsthistoriker Franz Kieslinger veröffentlichte in seiner grundlegenden Publikation „Gotische Glasmalerei in Österreich bis 1450“ die Ergebnisse seiner Feldforschungen auf diesem Gebiet und bereitete damit die Arbeit des Corpus Vitrearum vor.
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| nach 1945 | Die Bergung des Glasmalerei-Bestandes während des Zweiten Weltkrieges, die anlässlich der anschließenden Restaurierung die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Erforschung mit fotografischer Dokumentation bot, legte in Österreich wie in vielen anderen europäischen Ländern den Grundstein für das Unternehmen.
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| 1950 | Walter Frodl legte in seinem Werk „Glasmalerei in Kärnten, 1150-1500“ eine katalogmäßige Inventarisation der Glasgemälde des Bundeslandes Kärnten vor, die das später in den Richtlinien des Corpus Vitrearum festgelegte Schema bereits vorwegnahm.
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| 1952 | Gründung des internationalen Forschungsunternehmens „Corpus Vitrearum Medii Aevi“ anläßlich des XVII. internationalen Kunsthistorikerkongresses in Amsterdam. Österreich zählte in der Person von Eva Frodl-Kraft zu den Gründungsmitgliedern des CVMA, des ersten auf internationaler Basis organisierten Forschungsunternehmens der Kunstgeschichte. Das österreichische Corpus wurde am Institut für Österreichische Kunstforschung am Bundesdenkmalamt verankert.
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| 1953 | Erstes Colloquium des Corpus Vitrearum Medii Aevi in Bern, einberufen von Hans R. Hahnloser. In der Folge Patronanz durch das Comité international d`histoire de l`art (CIHA) und die Union Académique Internationale (UAI).
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| 1962 | publizierte Eva Frodl-Kraft den ersten Band der österreichischen Corpus-Reihe „Die mittelalterlichen Glasgemälde in Wien“.
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| 1970 | Zum Schutz der durch die verunreinigte Atmosphäre (saurer Regen) gefährdeten mittelalterlichen Bildfenster begann unter der Anleitung von Eva Frodl-Kraft und Ernst Bacher die Installierung der ersten Außenschutzverglasung (Leoben, Waasenkirche). Parallel zu den Restaurierungsmaßnahmen fand auch die wissenschaftliche Erforschung statt.
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| 1972 | publizierte Eva Frodl-Kraft den zweiten Band der österreichischen Corpus-Reihe „Die mittelalterlichen Glasgemälde in Niederösterreich, Teil I: Albrechtsberg bis Klosterneuburg“.
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| 1975 | Ausstellung „Frühe Glasmalerei in der Steiermark“ in der Alten Galerie am Landesmuseum Joanneum Graz (Katalog: Ernst Bacher)
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| 1979 | publizierte Ernst Bacher den dritten Band der österreichischen Corpus-Reihe „Die mittelalterlichen Glasgemälde in der Steiermark, Teil I: Graz und Straßengel“.
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| 1981 | Ernst Bacher wurde Direktor des Internationalen Technischen Komitees des CVMA (bis 1989).
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| 1983 | Das XII. internationale Colloquium des CVMA fand in Wien statt. Aus diesem Anlass wurde die Ausstellung „Glasmalerei des Mittelalters“ in der Österreichischen Galerie Belvedere präsentiert (Katalog: Ernst Bacher, Eva Frodl-Kraft, Elisabeth Oberhaidacher-Herzig).
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| 1983 | Eva Frodl-Kraft wurde zur Präsidentin des internationalen Corpus Vitrearum gewählt (bis 1987).
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| 1989 | Ernst Bacher wurde zum Vize-Präsidenten des internationalen Corpus Vitrearum gewählt (bis 1998). Allgemeine „Richtlinien zur Konservierung historischer monumentaler Glasmalerei“ wurden erstmals formuliert.
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| 1990 | Ausstellung „Mittelalterliche Glasmalerei aus St. Stephan“ in der Österreichischen Galerie Wien (Katalog: Ernst Bacher, Elisabeth Oberhaidacher-Herzig)
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| 1991 | Ausstellung „Das Margaretenfenster aus Stift Ardagger“ im Diözesanmuseum St. Pölten (Katalogbeitrag: Elisabeth Oberhaidacher-Herzig).
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| 1992 | Ausstellung „Meisterwerke spätgotischer Glasmalerei, Das Klaner-Fenster aus der Stiftskirche Nonnberg in Salzburg", Bedeutende Kunstwerke-gefährdet-konserviert-präsentiert in der Österreichischen Galerie Wien (Katalog: Ernst Bacher, Elisabeth Oberhaidacher-Herzig).
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| 1993 | Ausstellung „Die Pfarrkirche zum hl. Stephanus in Weiten“ im Diözesanmuseum St. Pölten (Katalogbeitrag: Elisabeth Oberhaidacher-Herzig).
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| 1996 | Ernst Bacher folgte Eva Frodl-Kraft als Präsident des Österreichischen Nationalkomitees des CVMA.
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| 1996 | Ausstellung „Mittelalterliche Bilder aus Licht und Farbe", Bedeutende Kunstwerke-gefährdet-konserviert in der Österreichischen Galerie Wien (Katalog: Ernst Bacher, Elisabeth Oberhaidacher).
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| 2002-08 | Projekt „Corpus Vitrearum Medii Aevi – Mittelalterliche Glasmalerei“ beim Wissenschaftsfonds unter der Leitung von Ernst Bacher (bis 2005) und Elisabeth Oberhaidacher-Herzig (ab 2005) mit den Mitarbeitern Günther Buchinger und Christina Wolf.
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| 2002 | Ausstellung „Mittelalterliche Glasgemälde aus der Wallfahrtskirche von St. Leonhard im Lavanttal“ in der Österreichischen Galerie Wien (Katalog: Elisabeth Oberhaidacher-Herzig).
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| 2006 | Elisabeth Oberhaidacher-Herzig folgte Ernst Bacher als Präsidentin des österreichischen Nationalkomitees des CVMA.
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| 2007 | Drucklegung des vierten Bandes der österreichischen Corpus-Reihe „Die mittelalterlichen Glasgemälde in Salzburg, Tirol und Vorarlberg“, Autoren: Ernst Bacher, Günther Buchinger, Elisabeth Oberhaidacher-Herzig und Christina Wolf.
| 2009/10 | Arbeit am fünften Band der österreichischen Corpus-Reihe „Die mittelalterlichen Glasgemälde in Niederösterreich“, Teil II (Krenstetten bis Zwettl), Autoren: Günther Buchinger, Eva Frodl-Kraft, Elisabeth Oberhaidacher-Herzig und Christina Wolf. Gefördert durch die Kulturabteilung des Landes Niederösterreich.
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